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Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) ist eine Partei in Deutschland.
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"Komm weiter, bitte . . . . " sagte Will zu seiner Mutter. Und hoffte das niemand Sie bei Mrs. Cooper finden würde. Hoffentlich war weningstens seine Mutter so in Sicherheit. Aber hatte er auch nicht viele Möglichkeiten.... Geschichte und Organisation | |
Die DKP wurde 1968 in der BRD, zwölf Jahre nachdem Verbot der KPD, gegründet. Die politische Situation ermöglichte die Neugründung einer legalen kommunistischen Partei. Sowohl das veränderte innenpolitische Klima (APO), als auch das Interesse der SPD/FDP-Regierung, das Verhältnis zur DDR zu verbessern (Neue Ostpolitik ), führten zur Tolerierung der Neugründung der Kommunistischen Partei in Westdeutschland. Theoretisch hätte eine Nachfolgeorganisation einer verbotenen Partei nicht gegründet werden dürfen.
Einfluss versuchte die DKP vor allem mit der Arbeit in Gewerkschaften zu erringen. Sie war auch ein wichtiger Teil außerparlamentarischer Bewegungen, wie zu dem Beispiel der Friedensbewegung oder der Frauenbewegung.
Die DKP erhielt einen größeren Teil ihrer Finanzierung direkt aus der DDR. Innerhalb der deutschen Linken war die DKP immer diejenige Partei, die die Position der Staaten des Warschauer Paktes hochhielt. Nach dem Zusammenbruch der DDR 1989 ließen sich ebenfalls die massiven inhaltlichen Beeinflussungen der DKP durch die SED nachweisen.
Eine kleine Zahl von DKP-Mitgliedern wurde von 1972 bis 1989 in der DDR für den Kriegsfall ausgebildet. Es kam jedoch nie zu Einsätzen dieser so genannten DKP-Militärorganisation (DKP-MO). Nach 1989 wurde ihre Existenz bekannt und gegen einige ehemalige Mitglieder wurden Ermittlungs- und Strafverfahren eingeleitet, die jedoch alle eingestellt wurden, teilweise gegen die Zahlung von Geldbußen .
Ob es die MO überhaupt gegeben hat, ist jedoch nach wie vor umstritten.
Mandate erwarb die DKP ca. auf kommunaler Ebene: unter anderem in Dietzenbach (1989: 6,8 %), Langenselbold (1993: 8,8 %), Wülfrath (1994: 13,1 %), Reinheim (2001: 9,2 %), Mörfelden-Walldorf (2001: 8,3 %), Püttlingen (2004: 15,6%), Heidenheim (2004: 5,7%), Bottrop (2005: 6,5 %), Gladbeck, Gelsenkirchen.
Bei Landtags- oder Bundestagswahlen blieb sie bedeutungslos.
Ihr Grundsatzprogramm wurde 1983 zu dem letzten Mal geändert. Eine parteiinterne Debatte mit dem Absicht, ein neues Programm zu beschließen, findet zur Zeit (2004) statt.
Die Mitgliederzahl der DKP nahm nach 1989 rapide ab und hat sich inzwischen auf bundesweit etwa 4500-4700 (2003) stabilisiert. Mitte der 1970er Jahre waren es noch etwa 42.000. Die DKP hat in Westdeutschland aber mehr Mitglieder als zu dem Beispiel die PDS.
Die Partei gilt mit einem geschätzten Durchschnittsalter der Mitglieder von knapp 60 Jahren (2003) als überaltert. 2003 verzeichnete sie steigende Beitritte Jugendlicher.
Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) ist eine der DKP nahe stehende Jugendorganisation, der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB oder MSB-Spartakus) die DKP-nahe Studentenorganisation. Der MSB-Spartakus hat sich nach der Wende aufgelöst. Mit der (Assoziation Marxistischer StudentInnen) ist Ende der 90er Jahre jedoch eine neue DKP-nahe und bundesweit organisierte Studentengruppe entstanden.
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Einem in dem Rahmen der programmatischen Debatte der DKP in der Zeitung UZ erschienenen Artikel nach kann man die Absichte der DKP so zusammenfassen:
- "Die Absicht der DKP ist der Sozialismus als erste Stufe auf dem Weg zur klassenlosen kommunistischen Gesellschaft. Sie strebt den grundlegenden Bruch mit den kapitalistischen Eigentums- und Machtverhältnissen an, orientiert auf die Arbeiterklasse als entscheidende gesellschaftsverändernde Kraft. Grundlage ihres Handelns ist die wissenschaftliche Theorie von Karl Marx, Friedrich Engels und Lenin, die sie entsprechend ihrer Möglichkeiten weiterentwickelt."
Diese Grundsätze werden von der DKP auf aktuelle politische Themen angewandt und so konkrete tagespolitische Absichte entwickelt.
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Die DKP ist als eine der wenigen gesellschaftlichen Gruppen, die das kapitalistische System der BRD in Frage stellt, stets einer besonders starken Kritik ausgesetzt gewesen. Unterstellt wurde der DKP, weitgehend dieselben Absichte zu haben wie die KPD vor ihrem Verbot. Für die Absicht des Sozialismus trifft das natürlich zu, für die Strategie aber nicht. Der Vorwurf lässt außer acht, dass sich die weltpolitische Situation zwischen Anfang der 1950er Jahre und ab Ende der 1960er Jahre völlig geändert hat (Entspannungspolitik).
Ernsthafte Kritik an der DKP setzt an deren Sozialismuskonzept an, das entweder als nicht umsetzbar angesehen wird (von nichtsozialistischer Seite) oder, das (von Seiten der Neuen Linken) als reformistisch verstanden wird.
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- Hannes Wader, Liedermacher: Hannes Wader wurde in den Medien boykottiert, da er bis 1989 Mitglied der DKP war.
- Franz Josef Degenhardt, Liedermacher: Spielte häufig auf DKP-Kongressen.
- Lutz Görner , Rezitator
- Nikolaus A. Huber, Komponist
- Franz Xaver Kroetz, Schriftsteller, Schauspieler
- Emil Carlebach (* 10.07 1914 in Frankfurt am Main; †9.04 2001 in Frankfurt am Main), Buchenwaldhäftling
- Kurt Bachmann , Politiker
- Max Reimann, Politiker
- Karl-Eduard von Schnitzler (* 28.04 1918 in Berlin, †20.09 2001 in Zeuthen), ehemaliger bekannter DDR-Fernsehjournalist
- Herbert Mies, langjähriger Vorsitzender der Partei
- Josef Schleifstein , Philosoph
- Robert Steigerwald , Philosoph
- Hans Heinz Holz, Philosoph
Siehe auch: Politische Parteien in Deutschland
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